132 days of travelling

132 Tage bin ich nun “unterwegs”. “Unterwegs” deswegen in Anführungszeichen, weil ich aktuell nicht wirklich in Bewegung bin – leider. Aber es sind nur noch 33 Farmtage zu meistern, dann ist es endlich vorbei 😀

Wir haben bereits Pläne gemacht für die Zeit danach, jedoch ist es ja wie schonmal erwähnt eine komplizierte Sache hier mit den Plänen – aber wir geben unser bestes, denn es wird soooo gut 🙂

Was gibt es sonst neues… ?

Ich habe mittlerweile im packing shed etwas mehr Verantwortung und muss vieles selbst organisieren, was die Zeit endlich wieder etwas schneller vergehen lässt und dem Arbeitstag mehr Schwung gibt.

Und: Ich habe meine ersten Tätowierungen auf meiner Reise bekommen 🙂 Der Künstler heißt Aaron Wheatland (8th Street Tattoo, Mildura) und er hat mich gestern wirklich umgehauen! Ich kam in seinen Laden für ein Tattoo am rechten Zeigefinger und eventuell für den linken – was ich vor Ort erfragen wollte. Doch bevor ich was sagen konnte fragt er mich, ob ich Bock auf mehr habe, was größeres – ich solle mir einfach was aussuchen, er möchte mir was cooles stechen und als Geschenk mit auf meinen Weg geben. Ich war sprachlos und dachte im ersten Moment, dass das eine Art Humor ist, die ich nicht ganz kapiere, doch er war absolut ernst und hat mir eine unglaubliche Erinnerung an meine ersten Monate auf einer Reise geschenkt.

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Zwischenzeitlich sind wir auch umgezogen. Ich habe ja von dem Hostel von Kevin erzählt – leider hat sich herausgestellt, dass Kevin einen Vertrag mit einer großen Company gemacht hat *räusper* unser Boss *räusper* und das Hostel für 6-7 Monate voll ausgebucht ist mit Tongens – Männer von einer Insel auf der augenscheinlich nur riesige, starke Arbeiter geboren werden. Wir hatten also ein kleines accommodation problem und sind kurzzeitig in einem “Share-House” in Murtho untergekommen. Ich war so unglaublich unglücklich dort – wir hatten keine Heizung, das Wasser war dreckig und stank und es war weit außerhalb von allem und halt im ganzen eher kacke 😀 Wir sind jetzt vor allem Dank unserer Chefin, die herumtelefoniert hat, im Paringa Resort untergekommen und können hier auch bis zum Ende unserer Farmtage bleiben. Es ist so gut hier! Es ist warm, sauber und sogar alles neu, es gibt sehr attraktive Gemeinschaftsräume und -plätze und wir haben unser eigenes kleines Haus mit 8 Leuten. Alles in allem hatten wir also richtig Glück und können nun wieder entspannt zur Arbeit fahren 🙂

mde

Ich werde in ungefähr 7-8 Wochen endlich wieder mehr zu erzählen und zu schreiben haben – bis dahin werde ich weiterhin arbeiten, arbeiten, arbeiten und essen! 😀 Ich bin übrigens auch länger wieder – back to the roots – vegan 🙂 Warum? Weil ich es kann und weil es sich richtig anfühlt 😀

Liebe!

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