Roadtrip Adelaide – Darwin (Part 1)

Ich sitze gerade in einem Café in Darwin, glücklich eins mit WiFi gefunden zu haben und komme endlich mal wieder dazu etwas zu schreiben. Ich habe gestern auch endlich mein Tagebuch angefangen zu schreiben und ich habe tatsächlich 30 Minuten gebraucht bis ich den Stift mit dem Papier in Berührung gebracht habe. Ich war total überfordert ob ich in Deutsch oder Englisch schreiben soll 😀 Ich habe mich dazu entschieden es einfach nach meiner Stimmung von Eintrag zu Eintrag zu entscheiden und habe mit Englisch begonnen. Ich bin seit mehr als zwei Wochen nur noch mit den beiden Engländerinnen und dem Australier unterwegs und spreche kontinuierlich Englisch.

Ich habe bereits darüber nachgedacht meinen Blog in Englisch weiterzuführen, doch – Hallo Ommi! 🙂 – ich möchte, dass vor allem Sie meine Reise weiterhin verfolgen kann :-**

Ich habe mich in den letzten Tagen intensiv damit beschäftigt, wann ich mein zweites Jahr in Australien machen möchte und habe mich dafür entschieden es direkt nach dem ersten zu machen. So kann ich mehr Geld sparen für Neuseeland und eventuell direkt danach Asien. Aber wie ich bereits mal erwähnt habe – man kann keine Pläne machen, nicht wenn man als Nomade unterwegs ist. Man kann einen groben Rahmenplan machen, aber ob dieser Plan auch in die Tat umgesetzt wird ist unklar 😀

Ich war heute das erste mal wieder im Meer! Nach 6 Monaten Entzug (Füße ins Meer stecken für 5 Minuten während unseres Trips zum Lake zählt nicht) bin ich endlich wieder mit meinem kompletten Körper untergetaucht 😀 Leider nur in einer großen Bucht hier in Darwin, wo das Wasser meterweit nur bis zu meinen Knien ging, aber das ist besser als nichts.

Nach langem Geschwätz nun endlich zu meinem Roadtrip. Gestartet sind wir in Adelaide, nachdem ich eine Woche mit Katja (ööööhööö, ich vermisse dich!) dort verbracht habe. Wir waren dort öfter lecker Frühstücken, Abends essen, hatten einige sehr leckere Gin Tonics und sind einfach durch die Stadt geschlendert. Außerdem haben wir dank Klaus einen super Tag in Victor Harbor und auf der Granit Insel – super schön und wir haben einen Seehund gesehen! Er ist lange neben uns hergeschwommen und hat im Wasser geplanscht 😀 Und ich war bei den McLeod’s Töchtern!!! Ok, ich war nicht bei ihnen, aber ich war in der Stadt, in der die Serie gedreht wurde, die ich in meiner Jugend so geliebt habe ❤

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Dann ging unser Roadtrip am 19. Juli los. Unser erster Stop über Nacht – ein Rastplatz im nirgendwo auf dem Stuart Highway in der Nähe von Kootaberra. Es war schweinekalt und wir haben aus allem was wir finden konnten ein kleines Lagerfeuer gemacht – es gab auch keine andere Möglichkeit, so kalt war es 😀

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Dann ging es morgens nach einem schnellen Kaffee weiter auf dem Stuart Highway Richtung Woomera, ein sehr unheimliches, gruseliges kleines Dorf mit 200 Einwohnern, voll mit Raketen, Bomben und allen möglichen anderen Waffen. Ich war froh, dass wir dort nur für ein paar Fotos angehalten haben 😀 Die ganze Stadt war wie ausgestorben und vor fast jedem Haus waren mehr und mehr Waffen. Wo genau waren die 200 Einwohner? Die wenigen, die wir in dem kleinen Supermarkt gesehen haben waren … komisch 😀 Urig … Die Geschichte dieses kleinen Örtchens ist interessant und zeitgleich verängstigend. Bevor es für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, war es militärisch genutztes Sperrgebiet und wurde für Bombentests und anderem gefährlichen Kram genutzt. Unter anderem wurden Aborigines im wahrsten Sinne des Wortes verjagt und “weggebombt” – durch dieses Dorf zu laufen war wie in “The House of Wax” dem unglaublich schlechten Film mit Paris Hilton 😀

Woomera

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Nach einem kurzen Stop in Glendambo für ein Foto vom Ortseingangsschild ging es weiter nach Coober Pedy, DEM Opal-Zentrum Australiens mit vielen Opal-Feldern drum herum. Viele Häuser dort liegen unter der Erde, unter anderem das Hostel, in dem wir die Nacht verbracht haben. 6.5 m ging es hinab in ein nur sperrlich beleuchtetes Loch 😀

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Eins der besten Schilder bisher 😀

Wir haben am Morgen nach unserer glücklicherweise warmen Nacht im Untergrund eine Tour durch eine der Opal-Minen gemacht, teils war es dort gruselig doch auch wirklich interessant und uralt. Wir haben uns unter anderem auch das “Nest” des Krokodils Harry angeschaut, welches dort gelebt hat. Wir haben uns alle gefragt, wie das möglich war, denn auch das “Nest” war eher ein sehr großes Haus – mit Küche, Kleiderschrank, Badezimmer mit Dusche und und und. What the … ? Für ein Krokodil? 😀 Verstanden haben wir es alle bis jetzt nicht, doch der Ort und die Höhle waren sehr cool und urig.

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Dieser Beitrag wird allmählich wirklich lang und ich werde den Roadtrip in drei Parts aufteilen 😀 Nach Coober Pedy haben wir auf einer Campsite an der Grenze von Südaustralien und dem Northern Territory übernachtet – nach einer langen Fahrt durch reine Landschaft, Kühe, Kangoroos und Emus. Am nächsten morgen ging es zum berühmten Uluru, dem roten Felsen in der Wüste. Doch damit werde ich im nächsten Beitrag starten und werde hier nichts vorwegnehmen 🙂

Liebe

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