The struggle of being a traveler

It looks like I am living the dream. I am experiencing and discovering what so many others would love to do as well. When you see pictures I am uploading and read the posts about my roadtrips you might think that everything in my life is just perfect.

Don’t get me wrong – I fucking love this life!

But what no-one can see on pictures and read in my travel-supporting posts is the struggle you have when you live this – yes – exciting and spontaneous life. I definitely see stunning views, have great adventures and I’ve met people in my life which I never want to loose. But I am also constantly looking for something. I am restless and not sure where I am heading. Most of the time I am glad and confident about this way of life and I love the feeling of heaving the whole world just waiting for me to be explored.

But there are days and weeks where I am confused, unconfident, hopeless and kind of empty. In this times I am asking myself over and over again ‚what am I supposed to do with my life‘? ‚Which career should I choose one day and when?‘ ‚Why am I not happy with my current job?‘ ‚What are actually my skills and interests?‘

As you can imagine – this can be quite exhausting.

When I am on a roadtrip, discovering new places, meeting friends and new people, have a great time it is easy to be certain that my journey is getting somewhere, someday. Something comes up, right? And I really do believe that. This is what traveling is about. I am not ‚lost‘ because I am looking for my way.

The difference is, that I am looking for my way at all.

That I am not following the expected paths the society is planting in our heads since we’re kids. I don’t have to do anything at a certain time.

Our generation in general is struggeling to find themselves. I might be wrong but from what I’ve seen and have heard from others in my generation is that they’re also unable to cope with all the opportunities we’re given. So how are we supposed to find our own way? Especially the traveler – we have literally lost the limits of national borders. There is a massive world with trillions of opportunities.

So here we are. Here I am. On a day like this, where I am feeling lost and trying to remember that it’s part of my journey to find myself, my strenghts and my weaknesses – I feel trapped in the job I am currently doing because it’s necessary for money again.

My example: I am working in hospitality since almost 13 years now. I used to love this bloody job. Maybe it’s the constant heat I am currently a bit sick of or it is the job itself, but I don’t feel as I used to feel at work any more.

So it’s time to move on. It’s time to challange myself to find out what I want, like and can do to make this world a better place. It’s time to figure out who I am and what the hell I am supposed to do.

And the only way is trying.

Much Love

See you in London!

***

Es sieht aus als lebe ich den Traum. Ich erlebe und entdecke so viel, wovon andere nur träumen. Wenn Du Bilder siehst, die ich hochlade, Texte liest, die ich über meine Roadtrips schreibe, magst du eventuell denken mein Leben sei einfach perfekt.

Versteh mich nicht falsch – Ich liebe dieses Leben!

Doch was niemand auf Bildern sehen kann, was niemand in meinen Roadtrip-Unterstützenden Beiträgen lesen kann, sind die Schwierigkeiten, die dieses aufregende und spontane Leben mit sich bringt. Ich sehe definitiv umwerfende Ausblicke, erlebe großartige Abenteuer und habe Menschen kennen gelernt, die ich nie mehr missen möchte. Doch ebenso bin ich konstant auf der Suche nach etwas. Ich bin rastlos und nicht sicher wo mich all dies hinführt. Meistens bin ich froh und sicher mit meiner Art zu leben und ich liebe das Gefühl, dass die große weite Welt nur auf mich wartet und entdeckt werden möchte.

Doch es gibt auch Tage und Wochen in denen ich verwirrt bin, unsicher, hoffnungslos und auf eine gewisse Weise leer. In diesen Phasen frage ich mich immer und immer wieder „was ich mit meinem Leben anfangen soll?“ „Welche Karriere sollte ich irgendwann einschlagen?“(sehr seltener Gedanke) „Warum bin ich mit meinem derzeitigen Job nicht glücklich?“ „Wo liegen eigentlich meine Stärken, Fähigkeiten und Interessen?“

Wie du dir sicher vorstellen kannst, kann das ziemlich anstrengend sein.

Bin ich auf meinen Roadtrips, entdecke neue Orte, treffe Freunde und neue Leute, habe ich eine großartige Zeit ist es einfach sich sicher zu sein, dass meine Reise mich irgendwann, irgendwohin bringt. Irgendetwas wird sich ergeben, richtig? Und daran glaube ich wirklich. Das ist es doch warum ich reise. Ich bin nicht „verloren“, weil ich auf der Suche nach meinem Weg bin.

Den es macht einen Unterschied, dass ich überhaupt danach suche!

Dass ich eben nicht den Erwartungen der Gesellschaft erlegen bin, welche Sie in unsere Köpfe pflanzen sobald wir als Kinder in dieses System eingeschleust werden. Ich bin nicht dazu verpflichtet irgendetwas zu irgendeiner bestimmten Zeit zu tun.

Unsere Generation ringt mit sich selbst. Ich mag mich irren, doch was ich von meiner Generation sehe und höre ist, dass sie mit all den Möglichkeiten, die uns gegeben werden überfordert sind. Wie sollen wir also unseren eigenen Weg finden? Vor allem wir als Reisende – uns sind wortwörtlich keine Grenzen mehr gesetzt. Dort draußen ist eine wahnsinnig große Welt mit Trilliarden von Möglichkeiten.

Hier sind wir also. Hier bin ich also. An Tagen wie diesen, wenn ich mich verloren fühle und versuche mich daran zu erinnern, dass dies ein großer Teil meiner Reise zu mir selbst ist, zu meinen Stärke und Schwächen – fühle ich mich gefangen in einem Job, den ich ausüben muss, da ich notwendiges Geld verdienen muss.

Ich arbeite nun seit bald 13 Jahren in der Gastronomie und gewöhnlich liebe ich diesen verdammten Job. Möglicherweise bin ich momentan nur ein wenig genervt von der konstanten Hitze oder es ist tatsächlich der Job selbst, aber ich fühle mich nicht mehr, wie ich es gewöhnlich auf der Arbeit tue.

Es ist also wieder Zeit. Zeit weiterzuziehen. Zeit mich selbst herauszufordern und herauszufinden, was ich wirklich will, was ich mag und was ich tun kann um aus dieser Welt einen besseren Ort zu machen. Es ist Zeit herauszufinden wer ich bin und was zur Hölle ich mit mir anfangen soll.

Und der einzige Weg ist Versuchen, Versuchen, Versuchen.

 

Much Love

See you in London!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s